Weltgebetstag

Weltgebetstag

 

Der Weltgebetstag (WGT) ist die größte ökumenische Basisbewegung von Frauen weltweit. Er wird jeweils am ersten Freitag im März in über 120 Ländern gefeiert und alleine in Deutschland machen jährlich mehr als 800.000 Frauen mit, weshalb er auch zunächst Weltgebetstag der Frauen hieß. Der Gottesdienst zum Weltgebetstag wird jedes Jahr von Frauen aus einem anderen Land vorbereitet. Ein Team von Frauen unterschiedlicher christlicher Konfessionen – baptistisch, evangelisch, katholisch, methodistisch u.a. – schreibt die Texte, Gebete und Lieder der Liturgie.

Der Weltgebetstag weitet den Blick für die Welt. Frei nach ihrem internationalen Motto "informiert beten, betend handeln" macht er neugierig auf Leben und Glauben in anderen Ländern und Kulturen und unterstützt dann auch jährlich mehr als 100 Projekte für Frauen und Mädchen rund um den Globus mit den Spenden der Gottesdienstbesucher.

 

Frauen aus Slowenien laden ein
Logo Weltgebetstag 2019 - Slovenien

"Kommt, alles ist bereit!", lässt der Gastgeber im Gleichnis des Lukas-Evangeliums (14,15 - 24) den eingeladenen Gästen ausrichten – doch keiner kommt. So werden andere eingeladen: die Armen, die Blinden, die Lahmen, und die, die an den Wegen und Zäunen stehen.
Von eben diesen nicht Eingeladenen in ihrem Land berichten Frauen aus Slowenien in der Liturgie. Obwohl sich seit den Zeiten des Kommunismus vieles geändert hat – Slowenien ist seit 1991 eine Demokratie –, gibt es immer noch soziale Ungerechtigkeit, Armut und Ausgrenzung. Der Auftrag, den Jesus uns mit diesem Gleichnis gibt: Menschen am Rand der sozialen oder ökonomischen Gesellschaft beizustehen und nicht nur diejenigen einzuladen, von denen wir dafür Gegenwerte erhoffen.
In der Liturgie hören wir auch von der Schönheit des Landes. Gut ein Drittel des Staatsgebietes von Slowenien wurde im Rahmen des europäischen Naturschutznetzwerkes Natura 2000 zu Naturparks und –reservaten erklärt.
Das Titelbild wurde von der nahezu blinden Künstlerin Rezka Arnus gestaltet. Im oberen Bereich finden wir Frauen in ihren nationalen Trachten. Die Mitte nimmt ein runder Tisch mit einem bestickten Tischtuch ein – alles, was zu einem traditionellen Fest gehört, liegt darauf. Am unteren Rand eine obdachlose Frau mit einem Kind, eine blinde Frau, eine gehörlose Person mit nur einem Bein und ein spastisches Mädchen – sie alle zeigen ihre Freude über die Einladung!

Wir laden Sie ein, am Freitag, 1. März 2019 jeweils um 19 Uhr in der evangelischen Johanneskirche Bruckmühl und in der evangelischen Emmauskirche Feldkirchen mitzufeiern. Im Anschluss findet jeweils ein Abendessen mit geselligem Ausklang statt. Gerne kann hierfür ein Beitrag für das Büffet mitgebracht werden.

Kommen Sie, alles ist bereit!