26. März - Passionskonzert: "Siehe, das ist Gottes Lamm"

Chöre und Instrumentalisten beim großen Passionskonzert in der Emmauskirche

Es war schon ein besonderes Ereignis in der Emmauskirche: Der Evangelische Kirchenchor  (Einstudierung: Dr. Ines Gnettner) und die Chorgemeinschaft Irschenberg (Einstudierung: Dr. Hans Billo) boten zusammen mit Solisten und Instrumentalisten Passionsmusik vom Feinsten. Die Gesamtleitung hatte Ines Gnettner. Die insgesamt 72 Chormitglieder überzeugten durch Stimmkraft und Harmonie in allen Teilen des Konzertes. Angenehm empfunden wurde auch die deutliche Artikulierung der Texte – auch im fünfstimmigen "Agnus Dei" von Max Reger - und das besonders in leisen Liedpassagen spürbare Aufeinander-Achten der verschiedenen Stimmen aus zwei unterschiedlichen Chören. Christina Millauer füllte den Raum mit ihrer kräftigen Altstimme, begleitet von den beiden Violinen (Steffi Wagenstaller und Sophie Pfisterer) und einer Basso-Continuo-Gruppe (Götz von der Bey/Violoncello und Karl Kriner/Orgel). Karl Kriner begleitete einfühlsam an der Orgel und bot auch Solistisches, wie z.B. ein  markerschütterndes Choralvorspiel von Johann Sebastian Bach (BWV 620) "Christus, der uns selig macht". -  Die Lesungen von Pfarrer Samuel Fischer zwischen den Stücken bezogen sich im Wesentlichen auf das Evangelium nach Johannes.
 

Beim Schlusslied "Christe, du Lamm Gottes" von J.S. Bach gesellten sich Elke Gross und Elfriede Jacobs mit ihrem warmen Flötenspiel zu den Instrumentalisten - Ines Gnettner dirigierte höchst konzentriert, klar und einfühlsam dieses große Ensemble. Es war insgesamt eine beachtliche Leistung, für die sich die Zuhörer bei allen Mitwirkenden mit schallendem Applaus bedankten.

Text, Bild: GK